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Kolumne des Pälzer Bu

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Bericht Podiumsdiskussion 31.07.2007

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Am 31.07.2007 konnte die Faninitiative der Adler Mannheim, die „Blau-Weiss-Roten“ im Clubhaus des ESC Blau-Weiss Mannheim den Mannheimer NHL – Star Jochen Hecht und Teal Fowler, Trainer der Adler Mannheim, vor zahlreichen Adlerfans begrüssen.

Moderiert wurde das Ganze in lockerer und souveräner Art von Dag Heydecker, Marketingmanager der Adler Mannheim. Gekonnt wechselten die Fragen an beide Gäste, so dass für alle Anwesenden viel Interessantes zum Vorschein kam.

Zu Beginn berichtete Jochen Hecht von seinem Sommertraining hier in Mannheim und dass er sich genauso wie auch die Adlerspieler wieder freut, wenn die Saison beginnt. Er hält sich fit mit mountainbiken und spielt zum Entspannen mit seinen Kindern. Am Sommertraining der Adler nimmt er wieder gern teil.

Teal Fowler war von seinem ersten Jahr in Mannheim begeistert. Seine Erwartungen wurden weit übertroffen. Sowohl die SAP – Arena als auch die Organisation der Adler Mannheim bieten grossartige Rahmenbedingungen für die Mannschaft und Trainer. Er lobte die Mannheimer Fans als fachlich gutes Publikum mit viel Eishockeywissen, das Kampf und Leidenschaft auf dem Eis honoriert und in der Arena eine tolle Stimmung machte. Es machte Freude diese Mannschaft zu coachen. Der Erfolg in dieser Saison lag zunächst an der guten Vorbereitung nach den verpassten Play-Offs der letzten Runde. Einen großen Anteil hatte die Mannschaft selbst, die von Anfang an sich selbst motivierte und die gesteckten Ziele erreichen wollte. Die Mannschaft freute sich auch auf jeden Auftritt in der Arena. Trainer und auch die Mannschaft wollen in der neuen Saison die Erfolge wiederholen.

Jochen Hecht beschrieb dann auch die Stimmung in Buffalo als Vergleich zur SAP – Arena. Wobei hier Parallelen zu den Adlern bestehen, die im letzten Jahr auch nicht zufrieden waren. Diese Saison lief es in Buffalo besser und das Stadion ist fast jedes Spiel ausverkauft. Leider sind die amerikanischen Fans mit dem Schlusspfiff schon auf dem Heimweg, um den abendlichen Staus zu entgehen. Als ihm von der tollen Stimmung nach dem Spiel und der traditionellen HUMBA berichtet wurde, war er schon etwas neidisch auf seine Adler. Er bezeichnet aber die Fans in beiden Städten als super. Es gibt in der NHL schon Stadien, in der die Stimmung nicht so gut ist. In den Play-Offs gibt es sowohl in der DEL als auch in der NHL für jeden Spieler nochmals einen Schub, den Einsatz nochmals zu steigern. Für jeden ist es dann das Ziel als Meister die Saison zu beenden.

Teal Fowler bezeichnet die Einladung zum Spengler-Cup als große Chance für die Adler sich international zu präsentieren. Sie möchten dabei gute Spiele zeigen und sich, wenn es der Spielplan zulässt mit Spielern der Heilbronner Falken verstärken.

Jochen Hecht berichtete weiter über die Spielerverpflichtungen und Abgänge der Sabres. Sie werden es nächste Saison schwer haben, nochmals am Ende der Saison so gut dazustehen. Er stellte seinen Tagesablauf vor einem Spiel da, um auch die Parallelen zur DEL aufzuzeigen. Teal Fowler zeigte dann die Vorbereitung an einem Spieltag der Adler auf.

Für Teal Fowler waren in der letzten Saison die emotionalen Höhepunkte das Spiel gegen Hamburg als Robert Müller sein Comeback feierte und das Finalspiel gegen Nürnberg als Robert Müller nach der Forderung der Fans in der letzten Minute auf das Eis kam. In der Phase zeigten auch die Spieler, dass bei allem Profitum auch sie nur Menschen sind, und sie froh waren, dass Robert in der ganzen Saison immer bei der Mannschaft war. Auch war es für alle Beteiligten schwer mit der Situation umzugehen. Am Besten ging noch Robert Müller damit um.

Auch in diesem Sommer begannen die Adler wieder sehr früh mit dem Sommertraining. Die Spieler hatten es bereits zu Beginn der letzten Saison erkannt, als sie topfit in die Saison starteten und durch die gute Grundlage von muskulären Verletzungen verschont blieben. Auch konnte durch die Tiefe des Kaders jedes Spiel mit vier Reihen gespielt werden. So kamen zwar die guten Spieler zu weniger Eiszeiten, wurden dadurch aber nicht überbelastet und konnten über die ganze Saison auf hohem Niveau spielen. Die Fans freute natürlich, dass selbst Rückstände mit zwei Toren aufgeholt wurden und die die Adler in den letzten Minuten immer noch Gas geben konnten und hier diese Stäke auch umsetzten.

Auch der Spielmodus in der NHL kam zur Frage. Dort ist es Regel, dass nur 20 Spieler auf dem Spielberichts Bogen stehen und 23 lizenziert werden dürfen. Nur bei Verletzungen darf aus dem Farmteam ein Spieler nachrücken.

In der DEL läuft derzeit die Diskussion, die DEL auf 16 Vereine aufzustocken. Aus sportlicher Sicht, möchten die Spieler lieber spielen als trainieren, auch wenn dies mit mehr Spielen und Reisen zusammenhängt.

Im Vergleich zu Mannheim ist es in der NHL sehr ruhig mit Autogrammstunden und Sponsorenterminen berichtete Jochen Hecht. Es gibt wenige Termine. Die vor allem in Krankenhäusern oder bei Benefizveranstaltungen.

Weiter gaben sowohl Jochen Hecht und Teal Fowler ihre Einschätzung zur Leistung der Schiedsrichter sowohl in der NHL als auch in der DEL ab.

 

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