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Auf Einladung der Faninitiative, Die Blau-Weiß-Roten, standen im Clubhaus von Blau-Weiß Mannheim Matthias Binder, Markus Kuhl und der neue Trainer Doug Mason Rede und Antwort. Als Moderater der Veranstaltung stellte sich der Pressesprecher der Adler, Matthias Fries, zur Verfügung.
Nach der kurzen offiziellen Begrüßung der Gäste übernahm Doug Mason die Initiative und stellte den Fans sehr anschaulich und mit der berühmten Tafel der Eishockeyfläche einzelne taktische Spielzüge vor. Dies tat er sehr humorvoll und locker, ohne dass dadurch die Ernsthaftigkeit seiner Aussage darunter litt. Er stellte der Mannschaft bereits ein gutes Zeugnis aus. Alle Spieler sind sehr talentiert und wissbegierig und freuen sich darauf, die taktischen Neuerungen in die Praxis umzusetzen. Erste Eindrücke konnte man bereits in den absolvierten Freundschaftsspielen bemerken. Dies wurde dem fachkundigen Publikum erst deutlich, als diese taktischen Varianten in der Theorie angesprochen wurden.
So freut sich Doug Mason hier in Mannheim zu arbeiten. Hier sieht er eine reelle Chance für sich als Trainer und auch für die Mannschaft, um die Meisterschaft mitzuspielen. Ob der Titel nach Mannheim geht, hängt natürlich von einigen Faktoren und den Gegnern ab. Er will aber alles mit der Mannschaft tun, das Ziel zu erreichen. In dieser Weise arbeitet er sehr akribisch und überlässt nichts dem Zufall. So können wir uns auf die neue Saison freuen.
Markus Kuhl nahm dann dazu Stellung, inwieweit Doug Mason bei den Spielerverpflichtungen einbezogen wurde. Auch konnte er erklären, daß die Adler derzeit mit dem vorhandenen Kader keinen Bedarf sehen die zwei offenen Ausländerlizenzen zu vergeben. Gemeinsam mit Matthias Binder begründete er, warum Renè Corbet die Ehre zu teil wird, dass die # 20 nicht mehr vergeben wird.
Anschließend vermittelte er uns einen Eindruck, welche Probleme bestehen, einen Jungadler an die DEL - Tauglichkeit heranzuführen. Die Spieler sind nach der DNL vom Alter, von der Psyche und Physis noch nicht in der Lage sofort in der DEL zu bestehen. Es ist ein schweres Unterfangen hier zwischen den Interessen des Vereins, des Spielers, seiner Eltern und des Spielerberaters eine gute Entscheidung für den ehemaligen Jungadler zu treffen. Hier sei auch der DEB gefordert, die Altersgrenze für die DNL auf 19 Jahre anzuheben, damit die Spieler ihren Schul- bzw. Berufsabschluss als DNL - Spieler abschließen zu können. Dies muss in den einzelnen Satzungen durch die jeweiligen Gremien umgesetzt werden. Das ist ein zäher und langwieriger Prozess.
Auch Geschäftsführer Matthias Binder konnte einige Fragen der Fans beantworten. So werden die Adler prüfen, ob die in der Vergangenheit durchgeführte Eagle Awards Veranstaltung wiederholt wird. Dies ist im Zeitplan der nächsten Saison zu prüfen. Auch bezogen die Herren Stellung, warum es in Mannheim keine Oberliga Mannschaft gibt. Man erläuterte auch die finanziellen Kosten, die eine Oberliga Mannschaft verursacht und wie die derzeitige Planung dazu aussieht. So ist derzeit die Kombination mit Eppelheim die beste Alternative, nachdem Hügelsheim nicht für die Oberliga gemeldet hat und somit als Kooperationspartner ausgefallen ist.
Zum Abschluss nahm Matthias Binder ebenfalls Stellung zu den Fragen zu Sicherheit und zur Arena soweit es in den Bereich der Adler bzw. SAP Arena fällt.
Nach zwei kurzweiligen Stunden schloss man den Abend. Alle Beteiligten waren sich einig, die Veranstaltung in Kürze zu wiederholen.
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